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Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg
Fürstensaal, Lüneburg Rathaus
Fürstensaal, Lüneburg Rathaus
Gerichtslaube, Lüneburg Rathaus
Alte Kanzlei, Lüneburg Rathaus
Schweineknochen, Rathaus Lueneburg
Rathaus Lüneburg
Ratsstube, Rathaus Lueneburg
Ratsstube, Rathaus Lueneburg
Ratsstube, Rathaus Lueneburg
Silberschatz, Rathaus Lueneburg
Schatztruhe, Rathaus Lueneburg

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Lüneburg: Historisches Rathaus

Am Ochsenmarkt
21335 Lüneburg

Telefon

Tourist Information Lüneburg 0800-220 50 05

E-Mail

touristik@lueneburg.info

Preise

Erwachsene5,00 €
Schüler, Studenten, Grundwehr- und Zivildienstleistende4,00 €
Kinder bis 6 Jahrefrei
Familienkarte12,00 €

Öffnungszeiten

Nur mit einer Führung zu besichtigen
Januar bis MärzDi bis So: 11 u. 14 Uhr
April bis DezemberDi bis Sa 10, 12 u. 15 Uhr, So 11 u. 14 Uhr
montagsgenerell geschlossen

Lüneburg: Historisches Rathaus

Das historische Rathaus in Lüneburg ist eine absolute Besonderheit: Es entstand im Laufe mehrerer Jahrhunderte und beherbergt Gebäude aus vielen Stilepochen. Das Grundgebäude entstand um 1230 und ist bis heute Sitz der Lüneburger Verwaltung. Das Lüneburger Rathaus ist das größte mittelalterliche Rathaus Norddeutschlands.


Der Reichtum der Hanse in Lüneburg spiegelt sich auch im Rathaus wieder. Nur während der Führungen lassen sich die eindrucksvollen Gebäudeteile, wie Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und große Ratsstube besichtigen, weil sie so kostbar sind. Da das Rathaus keine Kriegsschäden erlitten hatten, ist es wunderbar erhalten.


Die meisten Gebäude gehören in die Epoche der norddeutschen Backsteingotik. Nachdem jedoch die gotische Fassade zum Marktplatz durch ein Unwetter 1703 beschädigt wurde, entschied man sich, bis 1720 eine barocke Fassade davor zu stellen.


Wenn sie ein Glockenspiel hören, dann kommt es aus dem Rathausturm. Hier befindet sich ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan, das regelmässig spielt.


Der Boden der Gerichtslaube ist noch im Originalzustand aus dem 14. Jahrhundert und mit Glasplatten abgedeckt. Die Decken- und Wandmalereien sind eindrucksvoll und stellen das Jüngste Gericht dar. Auch die spätgotischen Fenster sind erhalten. Im Raum befindet sich auch eine Truhe, in der das Ratssilber aufbewahrt wurde. Überhaupt war Lüneburg durch das Salz sehr reich geworden, es gab hier im Rathaus den größten Silberschatz aller deutschen Städte.


Eine in die Wand der Gerichtslaube eingelassene, kaum sichtbare Tür stellte damals eine Innovation dar. Es war die so genannte "Heimlichkeit", die Toilette. Innovativ war, dass sie sich im Gebäude befand, während sie in den meisten Wohnhäusern außerhalb war.


Der Fürstensaal ist einer der größten säulenfreien Säle seiner Zeit und damit ein echtes Kunstwerk. An den Wänden finden sich die Lüneburger Fürsten wieder.


Die große Ratsstube ist mit Eichenholzschnitzereien und Wandmalereien reich verziert. Der Saal entstand während der Renaissance und ist ein ideales Beispiel dafür, wie die Lüneburger das Rathaus immer wieder durch Anbauten vergrößerten. In der Ratsstube wurden auch die Bürgermeister Lüneburgs gewählt. In den Rat durften nur Sülfmeister (Salzsiedemeister) gewählt werden. So bestimmten ca. 40 Familien jahrhundertelang des Geschick der Stadt.


Die Macht der Lüneburger war so groß, dass sogar das herzogliche Schloss auf der Schattenseite des Rathauses liegt. Dies war zur damaligen Zeit ein Affront, musste aber vom Herzog geduldet werden.


Das Rathaus Lüneburg ist nur mit einer Führung zu besichtigen.

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