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Heidschnuckenrücken

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Heidschnucken

Im August und September, zur alljährlichen Heideblüte, trifft man in der Lüneburger Heide den Schäfer mit seiner Heidschnuckenherde.

 

Die wolligen Tiere mit den typisch gebogenen Hörnern naschen bzw. "schnucken" das Heidekraut als Hauptnahrung. Auch angewehte, mit der Heide konkurrierende Baumkeimlinge kommen so nicht hoch. Die Heide bleibt daher kurz und der nährstoffarme Boden erhalten.

Schafe und Bienen in der Heide begünstigten einander. Die Schafe zerstören beim Weiden die klebrigen Spinnennetze im Heidekraut – die Bienen haben so freien Flug. Die Bienen wiederum sorgen durch Bestäubung für den Fortbestand der Heide und damit für die Schafnahrung. Schafherden und Bienenvölker wurden indes immer weniger, je weiter die Heide zurückging.

Heute treibt der Mensch Schafherden über die Heide, um die Blütenpracht zu erhalten. Nur unter dieser und anderen, ganz bestimmten Nutzungsbedingen ist es möglich, die Heide als Kulturlandschaft zu erhalten.


Die Heidschnucken werden in unserer Region traditionell gehütet und das verleiht dem Fleisch seinen einzigartigen wildbretartigen Geschmack. Täglich ziehen die Heidschnucken von morgens bis abends durch die Heideflächen, fast ohne zu rasten. Kein Wunder also, dass die Heidschnucken kaum Fett ansetzen. Das Fleisch von der Heidschnucke eignet sich daher auch hervorragend zur Diätkost.